Die Stadt Novigrad


Die kroatische Halbinsel Istrien befindet sich zwischen den Alpen und den Dinariden und ist ein natürliches Eingangstor zur Adria.

Novigrad, an der Westküste Istriens gelegen, nur 50 km von Triest und 70 km von Pula entfernt, ist ein beliebter Urlaubsort für Touristen aus aller Welt. Vor allem viele Deutsche, Italiener, Österreicher und Slowenen verbringen dort jedes Jahr wieder ihren Urlaub. Hier wird jeder Gast freundlich und mit offenen Armen empfangen. Fast überall wird außer kroatisch auch deutsch und italienisch gesprochen. In der ganzen Stadt findet man zahlreiche Restaurants, Cafés, Eisdielen, Goldschmieden und Geschäfte, in denen man stets freundlich und zuvorkommend bedient wird. Im Stadtzentrum gibt es außerdem eine Post sowie eine Bank.

Novigrad aus der Luft
 
 

Die Riviera von Novigrad erstreckt sich von Dajla im Norden bis zu Mündung des Flusses Mirna im Süden. Die Küste ist zerklüftet, flach und leicht zugänglich. Es gibt vorwiegend Kiesstrände mit sehr klarem Wasser, kleine Buchten, aber auch Fels- oder Sandstrände sind hier zu finden. Die Wassertemperatur ist sehr angenehm. Sie liegt im Sommer zwischen 22 ° und 24 ° C.

Novigrad, das aus einer kleinen Insel entstanden und seit dem 18. Jahrhundert mit dem Festland verbunden ist, kann auf eine 1400-jährige Geschichte zurückblicken. Erstmals erwähnt wurde die heutige Stadt im 7. Jahrhundert als Neapolis, dann im 9. Jahrhundert als Civitas nova. Seit dem 12. Jahrhundert wurde Novigrad in kirchlichen Quellen Emona, Emonia, Aemonia genannt.

Aufgrund seiner Lage auf der kleinen Halbinsel und wegen des fruchtbaren Hinterlandes war Novigrad allzuoft im Mittelpunkt historischer Ereignisse. So stand die Stadt im Laufe der Jahrhunderte unter byzantinischer, fränkischer, deutscher, venezianischer, napoleonischer, österreichisch-ungarischer und italienischer Verwaltung. Jede Zeit hinterließ natürlich ihre stummen Zeugen, die heute das reiche kulturelle Erbe Novigrads, mit all seinen kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten, ausmachen.